TS Struck feiert die Eröffnung des Kunstrasens

Andreas Dach vom RGA (Remscheider General-Anzeiger) hat es auf den Punkt gebracht:

Das Ergebnis beim Spiel der Traditionsmannschaften? Es gab so ziemlich nichts, was bei der offiziellen Einweihung des neuen Kunstrasens auf dem Sportplatz Neuenhof unwichtiger war.

Für Statistiker sei trotzdem gesagt: Rot-Weiß Essen gewann gegen die TS Struck mit 5:3. Der Rest war ein Dauergrinsen bei allen, die in irgendeiner Form zu den deutlich mehr als 300 Leuten gehörten, welchen den Samstagnachmittag zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Seien es die Organisatoren gewesen, die Spieler, Trainer, Offiziellen oder Besucher.

Der neue Untergrund imponierte. „Einfach nur geil“, drückte Ramazan Dagdas seine Empfindung aus. Er ist neuer Trainer der 1. Mannschaft, will mit ihr unbedingt die Kreisliga B nach oben verlassen: „Als Neuzugänge stehen unter anderem Sinan Ceyhan und Isa Hacisalihoglu fest. Weitere werden kommen.“

„Wenn man bedenkt, dass wir vor sechs Jahren an eine Schließung gedacht haben.“
Burkhard Mast-Weisz, OB

Möglicherweise angelockt durch einen Sportplatz, der höchsten Ansprüchen genügt. „Wenn man bedenkt, dass wir vor sechs Jahren noch darüber nachgedacht haben, die Anlage ganz zu schließen, haben die Strucker durch viel Eigeninitiative Großartiges geschafft“, stellte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bei seinem Rundgang über die Anlage fest.

Dabei erlebte er unter anderem, wie Essens bekanntester Akteur Dieter Bast einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte: „Ich bin froh, dass ich nach längerer Verletzungspause überhaupt ein paar Minuten spielen konnte“, nahm es der langjährige Bundesligaprofi nicht krumm. Auf der anderen Seite war Dirk Lottner der prominenteste Akteur. Der Ex-Kölner zog im Mittelfeld gekonnt die Fäden, schoss mit einem platzierten Linksschuss das 1:1 und machte sich nach rund einer Stunde vom Acker. Nicht, ohne viele Autogramme geschrieben und Selfies möglich gemacht zu haben. Ein absoluter Sympathie-Auftritt von „Lotte“.

Was auch für die Rot-Weißen galt, die laut Dirk Aukschlat „für Bratwurst, Brötchen und Senf zu uns gekommen sind“. Der Vorsitzende der TS Struck wirkte entspannt wie lange nicht mehr: „Ich habe meinen Herzinfarkt vom 12. Mai gut überstanden.“

Quelle: RGA

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